Felder von Agribo in Quartu Sant'Elena, Sardinien
Quartu Sant'Elena, Sardinien, Italien

Jeden Tropfen zählen lassen auf einem sardischen Familienbetrieb in vierter Generation

Als die örtliche Wasserbehörde eine deutliche Kürzung der Bewässerungsmenge ankündigte, suchte Agribo — ein sardischer Obst- und Gemüsebetrieb in vierter Generation — nach einer Möglichkeit, jeden Tropfen zählen zu lassen. SoilSense und ein EC-Sensor wurden zu ihrer Entscheidungsgrundlage dafür, wohin jeder Tropfen fließt.

Quartu Sant'Elena, Sardinien, Italien

Quartu Sant'Elena, Sardinien, Italien
Generationen
Vier, familiengeführt
Standort
Quartu Sant'Elena, Sardinien
Aufbau
Datalogger pro Bodenzone + EC-Sensor

Eine erzwungene Wasserkürzung. Ein neues Verständnis davon, wie der Rest ausgegeben wird.

Die örtliche Wasserbehörde kündigte eine deutliche Reduzierung der Bewässerungsmengen an, die Agribo entnehmen darf. Für einen Obst- und Gemüsebetrieb, dessen Margen von gleichmäßiger Bodenfeuchte abhängen, war das kein Planungsdetail — es war eine Frage des Überlebens.

Raffaele Bodano, Inhaber in vierter Generation, holte Giacomo Marras, den Phytochemiker des Betriebs, hinzu, um die Optionen zu prüfen. Sie testeten mehrere Überwachungssysteme, bevor sie sich für SoilSense entschieden — aus drei Gründen: Es konnte direkt im Feld eingesetzt werden, ohne dass Spezialwissen im Haus nötig war; Hardware und Software kamen als ein Paket; und sie konnten es zunächst mieten, um zu prüfen, ob es zu ihren Böden passt, bevor sie sich festlegten.

Sie installierten die Datalogger in homogenen Bodenzonen statt in einem gleichmäßigen Raster — Ziel war, dort zu messen, wo sich der Boden unterschiedlich verhält, nicht die Sensoren gleichmäßig zu verteilen. Sie ergänzten außerdem einen Sensor für elektrische Leitfähigkeit, damit Düngungsentscheidungen auf derselben Datenbasis ruhen können wie Bewässerungsentscheidungen.

Das Ziel war ein Überwachungssystem, mit dem wir Wasser kontrolliert sparen können, ohne dass die Produktion darunter leidet.

Raffaele Bodano
Inhaber in vierter Generation, Agribo

Jede Zone ihre eigene Antwort. Jeder Tropfen sein eigenes Ziel.

Die laufenden Daten zeigten, was Agribo geahnt, aber nicht beziffern konnte — das Bodenverhalten variiert deutlich, selbst zwischen benachbarten Parzellen. Diese Einsicht veränderte die Bewässerung: unterschiedliche Intervalle und Dauern pro Zone statt eines einheitlichen Plans. Giacomo verfolgt die tägliche Aktivität in der App als Gast und der Austausch zwischen Landwirt und Berater wird enger. Der EC-Sensor fügte einen zweiten Regelkreis hinzu — Dünger wird nun so platziert, dass er in der Wurzelzone bleibt, statt an der Oberfläche zu liegen oder darunter durchzuwaschen.

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